Sommertagung des Landesprogramms „Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken!“ am 11. Juni 2026 in Greifswald
Wie kann demokratische Beteiligung gestärkt werden? Und wie gelingt es, auch Menschen für demokratische Prozesse zu gewinnen, die ihnen skeptisch gegenüberstehen? Mit diesen Fragen beschäftigten sich mehr als 100 Teilnehmende aus Mecklenburg-Vorpommern bei der Sommertagung „Klare Kante und Dialog – Demokratie lebt vom Mitmachen“ in Greifswald. Ausgerichtet wurde die Tagung von der Landeskoordinierungsstelle für Demokratie und Toleranz der Landeszentrale für politische Bildung Mecklenburg-Vorpommern und der Geschäftsstelle der Initiative „WIR. Erfolg braucht Vielfalt“.
Das jährliche Netzwerktreffen fand im Rahmen des Landesprogramms „Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken!“ statt und brachte Akteurinnen und Akteure aus dem landesweiten Beratungsnetzwerk, aus Projekten der Bundesprogramme „Demokratie leben!“, „Zusammenhalt durch Teilhabe“ sowie aus weiteren Projekten, Initiativen und der Verwaltung zusammen.
Nach der Begrüßung durch Tobias Schreiber im Namen der Universitäts- und Hansestadt Greifswald dankte Staatssekretärin Susanne Bowen den Teilnehmenden für ihre Arbeit und ihr Engagement und betonte die Bedeutung des Landesprogramms, das in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen feiert.
Impulse für die Diskussion gaben Tobias Jaeck von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg mit seinem Vortrag „Demokratie auf dem Prüfstand – Ergebnisse des Deutschland-Monitors“ sowie David Jugel von der Technischen Universität Dresden mit seinem Vortrag „Brückenräume, Rucksackveranstaltungen und Entlastungsangebote – Herausforderungen in ländlichen Regionen als Möglichkeitsräume der politischen Bildung nutzen“. In fünf Workshops ging es anschließend unter anderem um Radikalisierungsprozesse, Dialogformate und demokratische Beteiligung im digitalen Raum.
Vor Ort wurde mit einem Informationsstand auf die Förderung der Projekte des Landesprogrammes „Demokratie und Toleranz gemeinsam stärken!“ aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds Plus hingewiesen. Im Zeitraum 2022 bis 2027 werden ESF-Mittel in Höhe von 20 Millionen Euro zur Verfügung gestellt, um Projekte zur Demokratiestärkung im Land zu finanzieren.


