Schwesig bei von der Leyen: MV Vorreiter beim Ausbau erneuerbarer Energien

Nr.257-2022  | 29.11.2022  | Europamv  | europa-mv.de

Im Gespräch mit EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat Ministerpräsidentin Manuela Schwesig heute auf die wichtige Rolle von Mecklenburg-Vorpommern beim Ausbau der erneuerbaren Energien hingewiesen. „Für Europa ist der schnelle Ausbau der erneuerbaren Energien elementar. Unser Land produziert bereits derzeit 2,5 mal so viel grüne Energie, wie wir selbst verbrauchen. Mit weiteren Windparks und Wasserstoffprojekten werden wir diesen Ausbau stark beschleunigen.“

Ein weiteres wichtiges Thema des Gesprächs war der gemeinsame Kampf gegen Krebs. Die EU hat ein Programm zur Stärkung der Krebsvorsorge geplant. Damit sollen die Vorsorge und Früherkennung gestärkt werden.„Ich begrüße die Initiative der Kommissionspräsidentin für dieses europaweite Programm. Vorsorge rettet Leben. Die rechtzeitige Erkennung von Krebs ist die wichtigste Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung. Wir sehen aktuell auch in MV, dass die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen während der Corona-Pandemie zurückgegangen ist. Der Kampf gegen Krebs ist unser gemeinsames Anliegen“, betonte Manuela Schwesig im Anschluss an das Gespräch. Die Ministerpräsidentin hat sich bereits während ihres Brüssel-Besuches im September bei der EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides für dieses Programm ausgesprochen.

„MV geht mit dem neuen onkologischen Exzellenzcenter mit den Standorten in Rostock und Greifswald voran. Dort soll den Erkrankten von der Vor- bis zur Nachsorge eine besonders individuelle Behandlung nach dem neuesten Stand der Wissenschaft ermöglicht werden“, sagte Europa- und Wissenschaftsministerin Bettina Martin. 


Bereits am Freitag informiert das Europa- und Wissenschaftsministerium gemeinsam mit der Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen in Stralsund über Möglichkeiten der Forschungsförderung aus europäischen Mitteln. Eingeladen dazu sind Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft und Wirtschaft.