Lübesse: Zuschuss für Planung einer dezentralen Energieversorgung

Nr.5/20  | 10.01.2020  | Europamv  | europa-mv.de

Für die Entwurfsplanung und die Erstellung der Planungsunterlagen nebst Gutachten für das Projekt „Dezentrale Energieversorgung in Lübesse“ (Landkreis Ludwigslust-Parchim) erhält die Lübesse Energiedienstleistung GmbH vom Energieministerium einen Zuschuss in Höhe von 1.340.100 Euro (Fördersatz 50 Prozent). Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen.

Im Jahr 2018 wurde eine Durchführbarkeitsstudie zum Projekt mit 90.000 Euro durch das Energieministerium gefördert. Die Studie hat die Machbarkeit bestätigt. Dabei wurde untersucht, wie eine nachhaltige, sozialverträgliche und wirtschaftliche Weiternutzung älterer Windenergieanlagen ohne EEG-Förderung in der Kombination mit Photovoltaikanlagen und einer Biomasseanlage am Standort Lübesse möglich ist. Der produzierte Strom soll vor Ort genutzt werden. Die Machbarkeitsstudie soll nun planerisch in die Umsetzungsreife überführt werden.

Unternehmer können Zuwendungen aus der Klimaschutz-Förderrichtlinie Unternehmen beantragen beim Landesförderinstitut Mecklenburg-Vorpommern, Werkstraße 213, 19061 Schwerin (Ansprechpartner Frau Köhncke, Tel. 0385 6363-1433 und Herr Papenfuß, Tel. 0385 6363-1231). Zu Fördermöglichkeiten im Rahmen des Klimaschutzes berät auch die Förderberatungsstelle des Landeszentrums für Erneuerbare Energien in Neustrelitz. Ansprechpartner: Herr Jens Kiel, Tel. 03981 4490 -106, Mail: projektleitung@foerderung-leea-mv.de , Website: http://www.foerderung-leea-mv.de.