Mecklenburgisches Bauernhof-Ensemble wird im Tierpark Wismar gebaut

Glawe: Anlage ist beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt

Nr.116/19 - Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit  | 29.04.2019  | Europamv  | europa-mv.de

Im Tierpark Wismar soll ein Mecklenburgisches Bauernhof-Ensemble neu entstehen, das Besuchern eine zusätzliche Erlebnis- und Spiellandschaft bietet. Träger der Einrichtung ist der Tierpark Wismar e.V. „Der Tierpark Wismar ist für Jung und Alt ein beliebtes Ausflugsziel. Wildtiere und zahlreiche Haustierarten sind in der weitläufigen Anlage zu erleben, dazu kommen zahlreiche Sport- und Spielangebote für Familien. Jetzt wird um einen Bauernhof erweitert, um vor allem alte Haustierrassen aus der Region zu präsentieren. Der Tierpark wird um eine Attraktion reicher“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Montag.

 

Tierpark ist wichtiger Bestandteil des touristischen Angebots in der Region

Der Tierpark liegt auf einer Fläche von 17 Hektar südwestlich der Wismarer Altstadt. Als Standort für den geplanten Bauernhof sind die Freiflächen zwischen der außerhalb des jetzigen Tierparkgeländes liegenden Spielscheune und dem „Paradiesischen Garten“ des ehemaligen Gartenschau-Geländes vorgesehen. Dort soll eine Hofanlage mit unterschiedlichen Gebäuden gebaut werden. Neben Stallgebäuden für Rinder, Pferde, Esel, Schafe, Ziegen, Schweine und Geflügel sind unter anderem ein Holzschuppen, ein antikes Hof-WC und ein Hofbrunnen geplant. Landwirtschaftliche Nutztiere, die bereits jetzt im Tierpark leben, werden dorthin umgesiedelt. „Der Tierpark ist ein wichtiger Bestandteil des touristischen Angebots in der Region. Wir unterstützen die Investitionen in die touristische Infrastruktur, um den Gästen abwechslungsreiche Freizeitaktivitäten zu bieten“, sagte Glawe.

 

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestitionen für die Erweiterung betragen rund 1,2 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 971.000 Euro.