Pfarrscheune Lichtenhagen: Zuschuss für Errichtung einer Photovoltaikanlage

Nr.66/19  | 03.04.2019  | Europamv  | europa-mv.de

Die Evangelisch-Lutherische Kirche in Lichtenhagen-Dorf (Landkreis Rostock) erhält vom Energieministerium 16.253 Euro (Fördersatz 50 Prozent) für die Errichtung einer Photovoltaikanlage auf der Pfarrscheune in Elmenhorst/Lichtenhagen. Die Fördermittel aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung" (EFRE) dienen der Förderung von Projekten zur Umsetzung des Aktionsplans Klimaschutz gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie Kommunen.

Ziel der Kirchgemeinde ist es, bis zum Jahr 2050 kohlendioxidfrei zu sein. Die bereits im Dezember 2018 geförderte Erdwärmepumpe benötigt 10.000 Kilowattstunden Elektroenergie pro Jahr. Im Rahmen dieses Vorhabens soll eine Photovoltaikanlage mit einer Maximalleistung von 7,6 Kilowatt errichtet werden. Diese kann so 80 Prozent des benötigten Stroms selbst erzeugen. Für die weitere Deckung des Strombedarfs wird Ökostrom eingekauft. Geplant ist außerdem der Einbau eines Elektrospeichers.

Durch dieses Vorhaben können pro Jahr ca. neun Tonnen Kohlendioxid eingespart werden.

Europäische Fonds in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern wurde für die Förderperiode 2014 bis 2020 als Übergangsregion, der mittleren von drei Förderstufen der Europäischen Union, eingestuft. Damit wird die positive Entwicklung im Land während der vorangegangenen Förderperiode sichtbar, als sich Mecklenburg-Vorpommern im europäischen Vergleich noch auf der Ebene der am wenigsten entwickelten Regionen befand. Von 2014 bis 2020 stehen Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 2,289 Milliarden EURO Fördermittel zur Verfügung - und zwar aus dem

  • Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE),
  • Europäischen Sozialfonds (ESF),
  • Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Mecklenburg-Vorpommern beim Treffen der EU-Kommunikationsbeauftragten für Kohäsionspolitik

Die in einem EU-weiten Netzwerk organisierten „Cohesion Policy Communicators“ der Mitgliedsländer bewerben die EU-Kohäsionspolitik und vor allem viele einzelne Förderprojekte in der Öffentlichkeit. Bei internationalen Treffen tauschen sie Erfahrungen mit einschlägigen Kampagnen aus. Erste Ideen für die nächste Förderperiode von 2021 bis 2027 werden entworfen. Mecklenburg-Vorpommern war beim diesjährigen Treffen der Kommunikationsbeauftragten in Palermo, Italien, u.a. mit einem Beitrag zum „market place“ dabei. Die „give-aways“ tragen jetzt den Namen Mecklenburg-Vorpommerns sowie einige lokale Projektbeispiele in jede Region Europas.

Die Agenda, weitere Informationen zur Veranstaltung und einzelne Präsentationen finden Sie hier.

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