Sportplatz in Dömitz kann saniert werden

Ministerin Hesse: Baulärm ist am Gymnasialen Schulzentrum ein gutes Zeichen

Nr.065-19  | 29.03.2019  | Europamv  | europa-mv.de

Gute Nachrichten für das Gymnasiale Schulzentrum „Fritz Reuter“ in Dömitz: Nach einer Förderzusage des Landes für die Sanierung der großen Sporthalle kann der Landkreis Ludwigslust-Parchim als Schulträger auch eine Sanierung des Sportplatzes in Angriff nehmen. Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse übergab am Donnerstagabend bei ihrem Bürgerforum im Gymnasialen Schulzentrum zum Thema „Was macht eine gute Schule aus?“ einen entsprechenden Fördermittelbescheid über 289.305 Euro. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

„Baulärm ist am Gymnasialen Schulzentrum in Dömitz ein gutes Zeichen, denn hier tut sich was“, sagte Bildungs- und Sportministerin Birgit Hesse. „Der Ersatzneubau nimmt bereits Form an. An der Grundschule und Förderschule sind eine energetische Sanierung, An- und Umbauten geplant, damit die Schülerinnen und Schüler in modernen Gebäuden lernen können. Schulsport ist aber genauso wichtig und gehört zum Schulalltag dazu. Mit der Sanierung von Sporthalle und Sportplatz werden die Schülerinnen und Schüler beste Voraussetzungen erhalten, um viel in Bewegung sein zu können“, betonte Hesse.

Die vorhandene Sportanlage des Gymnasialen Schulzentrums „Fritz Reuter“ in Dömitz wurde 1996 fertiggestellt und weist heute erhebliche Schäden auf, so dass der Sportunterricht dort teilweise nicht mehr möglich ist. Mit der Sanierung von großer Sporthalle und Sportplatz soll die Sportanlage der Schule auf den neusten Stand gebracht werden. Am Gymnasialen Schulzentrum in Dömitz lernen 691 Schülerinnen und Schüler. Es vereint verschiedene Schularten wie Grundschule, Förderschule, Regionale Schule und Gymnasium unter einem Dach.

Europäische Fonds in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern wurde für die Förderperiode 2014 bis 2020 als Übergangsregion, der mittleren von drei Förderstufen der Europäischen Union, eingestuft. Damit wird die positive Entwicklung im Land während der vorangegangenen Förderperiode sichtbar, als sich Mecklenburg-Vorpommern im europäischen Vergleich noch auf der Ebene der am wenigsten entwickelten Regionen befand. Von 2014 bis 2020 stehen Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 2,289 Milliarden EURO Fördermittel zur Verfügung - und zwar aus dem

  • Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE),
  • Europäischen Sozialfonds (ESF),
  • Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Mecklenburg-Vorpommern beim Treffen der EU-Kommunikationsbeauftragten für Kohäsionspolitik

Die in einem EU-weiten Netzwerk organisierten „Cohesion Policy Communicators“ der Mitgliedsländer bewerben die EU-Kohäsionspolitik und vor allem viele einzelne Förderprojekte in der Öffentlichkeit. Bei internationalen Treffen tauschen sie Erfahrungen mit einschlägigen Kampagnen aus. Erste Ideen für die nächste Förderperiode von 2021 bis 2027 werden entworfen. Mecklenburg-Vorpommern war beim diesjährigen Treffen der Kommunikationsbeauftragten in Palermo, Italien, u.a. mit einem Beitrag zum „market place“ dabei. Die „give-aways“ tragen jetzt den Namen Mecklenburg-Vorpommerns sowie einige lokale Projektbeispiele in jede Region Europas.

Die Agenda, weitere Informationen zur Veranstaltung und einzelne Präsentationen finden Sie hier.

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