Kampagne für Wärmewende und Sektorenkopplung wird gefördert

Nr.59/19  | 22.03.2019  | Europamv  | europa-mv.de

Landesenergieminister Christian Pegel übergibt am Montag, 25. März 2019, einen Zuwendungsbescheid in Höhe von rund 441.000 Euro an den Landesverband Erneuerbare Energien MV (LEE). Mit Hilfe der Fördermittel will der Verband eine Kampagne initiieren, die Wärmewende und Sektorenkopplung zu Gunsten des Klimaschutzes fördert. Die Zuwendung erfolgt auf Grundlage der Fördergrundsätze für Kampagnen, die zur Kohlendioxid-Reduzierung und Verbesserung der Ressourceneffizienz beitragen. Die Mittel stammen aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE).

Medienvertreterinnen und -vertreter sowie Bürgerinnen und Bürger sind zum Termin herzlich eingeladen.

Termin:     Montag, 25.03.2019, 11 Uhr

Ort:             Schwerin, Lübecker Straße 24

Ziel des Projekts ist es, die Potenziale erneuerbarer Energien und der Sektorenkopplung für Privathaushalte, Kommunen, Unternehmen und Energieversorgern aufzuzeigen. Die geplante Kampagne soll deutlich machen, auf welch‘ vielfältigen Wegen der Klimaschutz ins tägliche Leben integriert werden kann und zur Nachahmung animieren.

Europäische Fonds in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern wurde für die Förderperiode 2014 bis 2020 als Übergangsregion, der mittleren von drei Förderstufen der Europäischen Union, eingestuft. Damit wird die positive Entwicklung im Land während der vorangegangenen Förderperiode sichtbar, als sich Mecklenburg-Vorpommern im europäischen Vergleich noch auf der Ebene der am wenigsten entwickelten Regionen befand. Von 2014 bis 2020 stehen Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 2,289 Milliarden EURO Fördermittel zur Verfügung - und zwar aus dem

  • Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE),
  • Europäischen Sozialfonds (ESF),
  • Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Mecklenburg-Vorpommern beim Treffen der EU-Kommunikationsbeauftragten für Kohäsionspolitik

Die in einem EU-weiten Netzwerk organisierten „Cohesion Policy Communicators“ der Mitgliedsländer bewerben die EU-Kohäsionspolitik und vor allem viele einzelne Förderprojekte in der Öffentlichkeit. Bei internationalen Treffen tauschen sie Erfahrungen mit einschlägigen Kampagnen aus. Erste Ideen für die nächste Förderperiode von 2021 bis 2027 werden entworfen. Mecklenburg-Vorpommern war beim diesjährigen Treffen der Kommunikationsbeauftragten in Palermo, Italien, u.a. mit einem Beitrag zum „market place“ dabei. Die „give-aways“ tragen jetzt den Namen Mecklenburg-Vorpommerns sowie einige lokale Projektbeispiele in jede Region Europas.

Die Agenda, weitere Informationen zur Veranstaltung und einzelne Präsentationen finden Sie hier.

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