Erster Spatenstich für neuen Radweg zwischen Gramkow und Beckerwitz

Nr.53/19 - Ministerium für Energie, Infrastruktur und Digitalisierung  | 15.03.2019  | Europamv  | europa-mv.de

Am Montag, 18. März 2019, nimmt Infrastrukturminister Christian Pegel mit Jan van Leeuwen, Bürgermeister der Gemeinde Hohenkirchen, den Spatenstich zum Bau des neuen Radwegs entlang der Kreisstraße K 44 (Landkreis Nordwestmecklenburg) vor. Die neue Verbindung wird die Lücke zwischen dem straßenbegleitenden Radweg an der Landesstraße (L) 01 und dem Ostseeküsten-Radfernweg schließen.

Zu diesem Anlass übergibt der Minister auch den Zuwendungsbescheid in Höhe von ca. 810.000 Euro für die Umsetzung dieses Vorhabens.

Medienvertreterinnen und -vertreter sowie interessierte Bürgerinnen und Bürger sind zum Termin herzlich eingeladen.

Termin:     Montag, 18.3.2019, 12 Uhr

Ort:             Kreuzung der L 01, Abzweig Gramkow

Der neue Radweg wird über 1.590 Meter vom Abzweig Gramkow entlang der Kreisstraße 44 bis zur Kreuzung Moorweg/In der Krim in Beckerwitz führen und dort an den Ostseeküsten-Radfernweg anschließen. Fertigstellung ist für den Oktober 2019 geplant. 

In den Ortsdurchfahrten Gramkow und Beckerwitz soll der Radweg zudem eine energiesparende Beleuchtung erhalten.

Die Gesamtkosten für das Vorhaben betragen voraussichtlich ca. 1,2 Millionen Euro. Das Infrastrukturministerium übernimmt davon nach der Kommunalen Radbaurichtlinie des Landes Mecklenburg-Vorpommern 810.000 Euro aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE).

Europäische Fonds in Mecklenburg-Vorpommern

Mecklenburg-Vorpommern wurde für die Förderperiode 2014 bis 2020 als Übergangsregion, der mittleren von drei Förderstufen der Europäischen Union, eingestuft. Damit wird die positive Entwicklung im Land während der vorangegangenen Förderperiode sichtbar, als sich Mecklenburg-Vorpommern im europäischen Vergleich noch auf der Ebene der am wenigsten entwickelten Regionen befand. Von 2014 bis 2020 stehen Mecklenburg-Vorpommern insgesamt 2,289 Milliarden EURO Fördermittel zur Verfügung - und zwar aus dem

  • Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE),
  • Europäischen Sozialfonds (ESF),
  • Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER).

Mecklenburg-Vorpommern beim Treffen der EU-Kommunikationsbeauftragten für Kohäsionspolitik

Die in einem EU-weiten Netzwerk organisierten „Cohesion Policy Communicators“ der Mitgliedsländer bewerben die EU-Kohäsionspolitik und vor allem viele einzelne Förderprojekte in der Öffentlichkeit. Bei internationalen Treffen tauschen sie Erfahrungen mit einschlägigen Kampagnen aus. Erste Ideen für die nächste Förderperiode von 2021 bis 2027 werden entworfen. Mecklenburg-Vorpommern war beim diesjährigen Treffen der Kommunikationsbeauftragten in Palermo, Italien, u.a. mit einem Beitrag zum „market place“ dabei. Die „give-aways“ tragen jetzt den Namen Mecklenburg-Vorpommerns sowie einige lokale Projektbeispiele in jede Region Europas.

Die Agenda, weitere Informationen zur Veranstaltung und einzelne Präsentationen finden Sie hier.

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