Produzent von Befestigungselementen erweitert Betriebsstätte in Neukloster

Glawe: Positive Entwicklung im Schiffbau erfordert mehr Produktionskapazitäten – neun Arbeitsplätze werden gesichert, drei neue Jobs geschaffen

Nr.364/19  | 17.12.2019  | Europamv  | europa-mv.de

Die Hilbig GmbH erweitert ihre Betriebsstätte in Neukloster (Landkreis Nordwestmecklenburg). Das Unternehmen entwickelt und produziert Schnellmontagesysteme wie beispielsweise Kabelaufhängungen und Rohrbefestigungen für den Schiffbau und die Offshore-Industrie. Die Systeme werden mit einem Sonderschweißverfahren an Schiffskörpern befestigt. „Dank der positiven Entwicklung im Spezialschiffbau muss die Hilbig GmbH ihre Produktionskapazitäten in Neukloster vergrößern. Mit der Erweiterung werden neun Arbeitsplätze gesichert und drei neue Jobs geschaffen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

 

Neue Produktionshalle auf 650 Quadratmetern

Der Hauptsitz des Unternehmens ist in Seevetal (Niedersachsen); dort sind das Vertriebsbüro und das Handelslager. Die Betriebsstätte zur Produktion ist in Neukloster. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bislang einen Teil ihrer Produkte wie beispielsweise die Anfertigung der Isolierbefestigungen als Dienstleistung eingekauft. Künftig sollen diese selbst hergestellt werden. Dafür entsteht in Neukloster eine neue Produktionshalle mit rund 650 Quadratmetern. Zudem wird in den Maschinenpark investiert, unter anderem sollen ein weiterer Ablängautomat für Stifte und eine Drahtbiegemaschine angeschafft werden. „Die Hilbig GmbH exportiert ihre Spezialanfertigungen regional, national und international. So gelangen Qualitätsprodukte aus Mecklenburg-Vorpommern in alle Welt“, sagte Glawe.

 

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Die Gesamtinvestition des Unternehmens beträgt rund 847.000 Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit Mitteln aus dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 178.000 Euro.

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