Sommerseminar der Ostsee-Regionalbüros in Brüssel

Die Organisatoren des Seminars mit Miapetra Kumpula-Natri (MdEP) aus Turku, Finnland, Partnerregion von MV Details anzeigen
Die Organisatoren des Seminars mit Miapetra Kumpula-Natri (MdEP) aus Turku, Finnland, Partnerregion von MV
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07.09.2018  | Europamv  | europa-mv.de

Am 5. September 2018 fand in Brüssel das diesjährige Sommerseminar der Informal Baltic Sea Group (iBSG) unter Vorsitz von Mecklenburg-Vorpommern statt. Unter dem Titel ‘Save the Baltic Sea for real‘ diskutierten die Europaabgeordneten der interfraktionellen Gruppen „Ostsee“ und „Seen, Flüsse, Küstenregionen“, mit Wissenschaftlern und Repräsentanten der Europäischen Kommission über den Gewässerschutz in der Ostsee. Dabei wurden insbesondere die Gefahren von Mikro- und Nanoplastik in Gewässern, aber auch vor pharmazeutischen und landwirtschaftlichen Einträgen thematisiert. Wissenschaftler (unter anderem vom IOW Leibniz Institut aus Rostock) verwiesen darauf, dass auch die zur Düngung ausgebrachten Klärschlämme häufig voll von Mikroplastik sind. Es gelte diesen Müllkreislauf zu unterbrechen. Als Ergebnis ist festzuhalten, dass die Gefahren von Mikro- und Nanoplastik vielfach noch nicht im Bewusstsein der Menschen verankert sind. Damit werden diese Abfälle auch noch nicht konsequent reduziert oder gar ganz vermieden. Mit etwa 120 Teilnehmern war die Veranstaltung gut besucht und formulierte im letzten Teil der Veranstaltung Überarbeitungsvorschläge für die EU-Strategie für den Ostseeraum, welche auch von Mecklenburg-Vorpommern umgesetzt wird. In der Strategie sollen diese Probleme in Zukunft noch stärker in den Fokus genommen werden, auch um Menschen für das Thema der Gewässerverschmutzung weiter zu sensibilisieren. Es gelte, die Vermeidung von Plastikmüll zu gewährleisten, beispielsweise durch den verpflichtenden Einsatz von Filtern in Waschmaschinen und Kläranlagen.