Station in Mecklenburg-Vorpommern – Wirtschaftsdelegation aus Myanmar zu Gast

Glawe: Wissensdurst in Sachen wirtschaftlicher Entwicklung

Nr.514/16  | 07.12.2016  | Europamv  | europa-mv.de

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe hat am Donnerstag eine Wirtschaftsdelegation aus Myanmar in Schwerin empfangen. Die Delegation wurde angeführt vom Industrieminister U Khin Maung Cho. „Myanmar hat einen ordentlichen Wissensdurst vor allem in wirtschaftlicher Hinsicht. Das Treffen war ein erstes Kennenlernen und ein gegenseitiger Austausch, auf dem sich Aufbauen lässt“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit am Mittwoch. Im Fokus des Deutschlandbesuches stehen konkrete Beispiele der deutschen wirtschaftlichen Transformation.

Für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern werben

Wirtschaftsminister Glawe hat für den Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern geworben. „Unser Land hat sich in den vergangenen 26 Jahren zu einem attraktiven Unternehmens-, Arbeits- und Lebensstandort entwickelt, der sich vor einem Vergleich mit anderen deutschen Bundesländern nicht scheuen muss. Das Interesse war vor allem zu Themen im Bereich des verarbeitenden Gewerbes, Tourismus, Energie und in der Gesundheitswirtschaft groß. Hier können wir mit unseren Standortvorzügen punkten“, so Glawe weiter. Zuvor machte die Delegation bereits Station in Frankfurt am Main, Berlin und Wolfsburg. In Mecklenburg-Vorpommern besuchte die Delegation neben Schwerin auch die Universität Rostock.

Wirtschaftliche Entwicklung im eigenen Land ankurbeln

Weitere Themen des Treffens waren unter anderem der Aufbau der Wirtschaftsförderung, das Zusammenspiel von Wirtschaft und Wissenschaft sowie das Unternehmertum in Mecklenburg-Vorpommerns. „Myanmar selbst steht noch vor wichtigen Herausforderungen, um die wirtschaftliche Entwicklung im eigenen Land anzukurbeln. Mit unseren Erfahrungen gerade im Aufbau von wirtschaftlichen Strukturen können wir auch unterstützen“, betonte Wirtschaftsminister Glawe abschließend. Hierzu zählen beispielsweise die nachhaltige Gestaltung von Industriegebieten sowie der Aufbau eines Privatsektors.