Grundsteinlegung an der Integrierten Gesamtschule „Erwin Fischer“ in Greifswald

Glawe: Lehr- und Lernumfeld verbessert sich für Schüler und Pädagogen

Nr.405/17 Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit  | 03.11.2017  | Europamv  | europa-mv.de

In Greifswald entsteht derzeit an der Integrierten Gesamtschule „Erwin Fischer“ ein barrierefreier Neubau. Wirtschaftsminister Harry Glawe hat dazu am Freitag (03.11.) feierlich den Grundstein auf dem Gelände in der Einsteinstraße gelegt. „Die Integrierte Gesamtschule mit Ganztagsbetreuung fördert die Schüler individuell entsprechend ihren Stärken und Schwächen, ihren Neigungen und Interessen. Dazu gehört neben dem Schulunterricht auch eine breite Angebotspalette an Wahlfächern. Neben einer zweiten Fremdsprache gibt es Kurse in den Bereichen Kunst, Musik, Politik, Naturwissenschaften, Sport und vieles mehr. Mit dem jetzt entstehenden Neubau wird das Lehr- und Lernumfeld für die Jungen und Mädchen sowie die Pädagogen vor Ort erheblich verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

 

Dreigeschossiger Neubau mit großem Atrium geplant

Geplant ist, einen vierzügigen Neubau für mehr als 620 Schüler und rund 50 Pädagogen zu errichten. Das Gebäude soll als dreigeschossiger Stahlbetonbau entstehen, der aus drei gleichgroßen Bereichen besteht. Geschaffen werden unter anderem Unterrichtsräume, Fachkabinette, Kursräume, Freilernbereiche, und Räumlichkeiten für die Ganztagsbetreuung der Schüler. Im Mittelpunkt des Gebäudes ist ein Atrium vorgesehen, das sich über die gesamten drei Geschosse erstreckt und durch große Fensterflächen mit natürlichem Tageslicht versorgt wird. Die Baumaßnahmen sollen Ende des Jahres 2019 beendet sein. „Die Schulzeit macht einen großen Teil des Alltags der Kinder aus. Da ist es von hoher Bedeutung, dass die Qualität der räumlichen Umgebung in der Schule bestmöglich gestaltet ist. Hier in Greifswald entsteht ein moderner Schulkomplex, der optimale Bedingungen bietet“, sagte Glawe.

 

Mecklenburg-Vorpommern unterstützt Baumaßnahme

Das Land unterstützt das Bauvorhaben aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von 10,2 Millionen Euro. Die Gesamtkosten betragen knapp 17,7 Millionen Euro. Insgesamt erhielt die Universitäts- und Hansestadt Greifswald aus EFRE-Mitteln für die nachhaltige integrierte Stadtentwicklung im Zeitraum von 2007 bis 2013 rund 3,6 Millionen Euro. Damit wurden unter anderem die Erneuerung der Knopfstraße und die Umgestaltung der historischen Wallanlagen unterstützt.