Unternehmertreffen in Greifswald – Herbstempfang der Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mbH und der WITENO GmbH

Glawe: Vorpommern punktet als wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort mit attraktiven Perspektiven für Unternehmen

Nr.393/17 Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit  | 25.10.2017  | Europamv  | europa-mv.de

Rund 250 Unternehmer und Vertreter aus Politik, Verwaltung sowie dem öffentlichen Leben trafen sich beim Herbstempfang am Mittwoch in Greifswald. Veranstalter waren die Wirtschaftsfördergesellschaft Vorpommern mbH und die WITENO GmbH, einem Zusammenschluss der BioTechnikum Greifswald GmbH und der Technologiezentrum-Fördergesellschaft mbH Vorpommern. „Mecklenburg-Vorpommern kommt wirtschaftlich voran – die Konjunktur ist stabil, wir haben wieder mehr Beschäftigung und eine hohe Investitionsbereitschaft der Betriebe. Zu der positiven Entwicklung tragen neben engagierten Unternehmen auch die regionalen Wirtschaftsförderer des Landes bei, die mit ihren wertvollen Detailkenntnissen vor Ort eine optimale Betreuung der Investoren bieten. Vorpommern punktet dabei als wettbewerbsfähiger Wirtschaftsstandort mit attraktiven Perspektiven für Unternehmen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe vor Ort.

 

Industrieoffensive mit Fokus auf Vorpommern

Wirtschaftsminister Glawe verwies darauf, dass im Rahmen der Standortoffensive Mecklenburg-Vorpommern derzeit ein besonderer Fokus auf die Ansprache von Industrieunternehmen gelegt wird. Dabei stehe Vorpommern mit den Standorten Pommerndreieck bei Grimmen und Pasewalk im Fokus. „Vorpommern hat wirtschaftliches Potential, das zeigen die unternehmerischen Aktivitäten vor Ort. Aber auch die Möglichkeiten der Region für Unternehmen und deren Mitarbeiter als attraktiven Wohn-, Lebens- und Arbeitsort wollen wir noch intensiver bewerben“, sagte Glawe.

 

Unternehmen investierten in Vorpommern knapp 521 Millionen Euro – 1.665 neue Arbeitsplätze sind entstanden, knapp 5.000 Jobs gesichert

Insgesamt 237 neue Investitionsvorhaben sind von Unternehmen in Vorpommern (Landkreise Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen) seit 2011 realisiert worden. Die Gesamtinvestitionen dafür betrugen knapp 521 Millionen Euro, die vom Wirtschaftsministerium in Höhe von rund 124 Millionen Euro unterstützt wurden. Die Förderung stammte unter anderem aus Mitteln der „Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE). Mit den Investitionsvorhaben entstanden 1.665 neue Arbeitsplätze, weitere knapp 5.000 wurden gesichert. Jüngstes Beispiel für eine Unternehmensansiedlung in der Region ist die AKKU SYS Akkumulator und Batterietechnik Nord GmbH, die am Pommerndreieck eine neue Betriebsstätte errichtet und perspektivisch 20 Arbeitsplätze schaffen will. Die Anklam Extrakt GmbH hat gerade ihren Produktionsstandort erweitert und ein neues Rohwarenlager eröffnet. „Das Wirtschaftsministerium wird auch weiterhin für die Region Vorpommern Ansiedlungen und Erweiterungen intensiv begleiten. So entstehen neue, sozialversicherungspflichtige Jobs auf dem ersten Arbeitsmarkt“, sagte Glawe.

 

Gemeinsame Projekte von Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen weiter vorantreiben

„Der weitere Ausbau von Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten ist von hoher Bedeutung für Mecklenburg-Vorpommern, denn durch innovative Technologien entstehen wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen. Wir können und müssen aber noch stärker werden bei gemeinsamen Projekten von Unternehmen, Hochschulen und außeruniversitären Forschungseinrichtungen. Für den Wissenstransfer zwischen Wissenschaft und Wirtschaft stehen in Vorpommern kompetente Partner bereit - beispielsweise beim Wissenschafts- und Technologiepark `WITENO´“, sagte Glawe.

In Mecklenburg-Vorpommern werden neben einzelbetrieblichen Forschungsvorhaben vor allem Projekte von Unternehmen und Verbünden aus Wirtschaft und Wissenschaft - der Verbundforschung - unterstützt. Die Ausrichtung der Technologiepolitik auf die konkreten Anforderungen der Wirtschaft im Land steht dabei im Vordergrund. Für die Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation (FEuI) in Mecklenburg-Vorpommern stellt das Wirtschaftsministerium in der EU-Förderperiode 2014 bis 2020 insgesamt 168 Millionen Euro aus Mitteln des „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) zur Verfügung. Von 2014 bis 2016 sind im Rahmen der Förderung von Forschung, Entwicklung und Innovation in Mecklenburg-Vorpommern für 268 FEuI-Projekte insgesamt 72,1 Millionen Euro Zuschüsse bewilligt worden.