Drese: Gleichstellung in unserer Gesellschaft muss weiter vorankommen

Nr.215 - Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung  | 20.10.2017  | Europamv  | europa-mv.de

Gleichstellungsministerin Stefanie Drese sprach sich anlässlich der Eröffnung des zweitätigen Herbstforums des Vereins Frauenbrücke Ost-West e.V. in Rostock für die weitere Stärkung der Gleichstellung von Frauen und Männern aus. Dabei verwies sie auf wichtige Entwicklungen in den letzten Jahren zur besseren Vereinbarkeit für Beruf, Familie und Pflege im Land.

Drese: „Hierzu zählen gute Rahmenbedingungen wie z.B. Kitaöffnungszeiten auch in den Randzeiten, eine familienfreundlichere Arbeitszeitgestaltung in den Unternehmen, mehr Unterstützung für pflegende Angehörige und der Einsatz für einen gleichen Lohn für gleiche Arbeit. Denn da besteht auch bei Herausrechnung struktureller Einflussfaktoren immer noch eine inakzeptable Lohnlücke. Ich werde mich deshalb auch weiter dafür einsetzen, dass die Gleichstellung von Frauen und Männern vorankommt.“

So wird nach Ansicht der Ministerin das Entgelttransparenzgesetz zu einem Kulturwandel in den Unternehmen und der Gesellschaft beitragen. Daneben bilden weitere moderne Bestimmungen wie das Gleichstellungsgesetz für den öffentlichen Dienst, das u.a. die flexible Gestaltung der Arbeitszeiten und Telearbeit vorsieht, wichtige Bausteine für eine echte Partnerschaftlichkeit in Pflege und Familie.

Zudem sieht die Gleichstellungsministerin weiter Bedarf bei der Verwirklichung der Gleichstellung von Frauen in Männern in Führungspositionen. Auf diesem Weg leisten die erfolgreichen Mentoringprogramme für Frauen in Führungspositionen in der Wirtschaft, Wissenschaft und in der Kunst einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Karriere von Frauen in Mecklenburg-Vorpommern, so Drese.

Auch die Überwindung von Rollenklischees gehört für die Ministerin zur Chancengleichheit im Berufsleben. „Ob eine Schülerin verschiedene Berufsbilder kennt und sich entsprechend ihrer Talente später einmal für ein Studium oder eine weiterführende Ausbildung entschließt – diese Grundlage wird schon sehr früh im Kindesalter gelegt. Daher wollen wir die klischeefreien Angebote zur Berufsorientierung für Mädchen und Jungen weiter ausbauen. So werden im nächsten Jahr der Girls´Day und der JungsTag erstmals gemeinsam an einem Tag stattfinden“, erklärte Drese heute in Rostock.