25 Jahre Edeka in Malchow: Backhaus würdigt Engagement

Nr.336/17 - Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt  | 14.10.2017  | Europamv  | europa-mv.de

Der Lagerstandort Malchow der Edeka Nord blickte am Sonnabend (14. September 2017) auf das 25. Jahr seines Bestehens zurück. Landwirtschaftsminister Dr. Till Backhaus erinnerte in seinem Grußwort aus Anlass des Gründungsjubiläums an die Wurzeln des hiesigen Lagerstandortes. „Was 1990 im ehemaligen Teppichwerk Malchow auf 7000 Quadratmetern mit nur 80 Mitarbeitern begann, hat sich inzwischen zu einem Lagerstandort von 33.110 Quadratmetern Größe mit 390 Mitarbeitern entwickelt“, sagte der Minister vor Geschäftsführung, Beschäftigten und vormaligen Wegbegleitern des Malchower Lagerstandortes.

Backhaus schlug die Brücke vom Lebensmittelhandel zur Arbeit der 24.000 Landwirte in Mecklenburg-Vorpommern. „Sie liefern qualitativ hochwertige Lebensmittel. Das muss honoriert werden. Mit Dumpingpreisen kommen wir hier nicht weiter“, mahnte Backhaus. Verbesserungsbedarf erkenne er vor allem bei den Marktpreisen für die Erzeugnisse der Milch- und Schweinebauern. Dennoch nehme er zur Kenntnis, dass Edeka sich für die Landwirtschaft engagiere und in MV wertvolle Strukturen geschaffen habe.

Als Beispiel hob er die Errichtung des Fleischverarbeitungsbetriebes in Lüttow-Valluhn bis 2006 hervor, die mit 18,8 Mio. € aus der Marktstrukturverbesserung mit Mitteln des Landes, des Bundes und der EU gefördert wurde sowie eine Investitionszulage von 5,8 Mio. € erhielt. Des Weiteren betonte der Minister die Zusammenarbeit Edekas mit der ökologischen Erzeugergemeinschaft Biopark. Aktuell arbeiten über 11.140 Betriebe der Land- und Ernährungswirtschaft in MV nach ökologischen Kriterien. Edeka Nord garantiere zudem die Abnahme von Produkten aus dem vom Landwirtschaftsministerium geförderten Naturschutzprojekt „Landwirtschaft für Artenvielfalt“ und beteilige sich über die Edeka Stiftung an der Aktion „Gemüsebeete für Kids“. Mit Blick auf das zu Schuljahresbeginn gestartete EU-Schulernährungsprogramm, bei dem bislang drei Lieferanten 91 Grund- und Förderschulen im Land einmal wöchentlich mit Milch, Obst und Gemüse beliefern, regte der Minister das Engagement des Lebensmitteleinzelhandels für gesunde Ernährung an. „Der Lebensmitteleinzelhandel sollte hier seine Verantwortung, vor allen Dingen bei Kindern noch stärker wahrnehmen“, sagte Backhaus.