Exzellenzstrategie: Mecklenburg-Vorpommern ohne Zuschlag

Ministerin Hesse: Allen war klar, dass die Konkurrenz sehr groß sein würde

Nr.185-17 - Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur  | 29.09.2017  | Europamv  | europa-mv.de

Wissenschaftsministerin Birgit Hesse bedauert das Abschneiden der beiden Universitäten in Mecklenburg-Vorpommern bei der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Das Auswahlgremium zur Exzellenzstrategie hat den Anträgen aus Greifswald und Rostock keinen Zuschlag erteilt.

„Allen Beteiligten war klar, dass die Konkurrenz auch dieses Mal sehr groß sein würde und es für beide Universitäten schwer wird gegen die vielen deutlich größeren Forschungsstandorte einen Antrag durchzubringen“, sagte Wissenschaftsministerin Birgit Hesse. „Ich möchte den Forscherinnen und Forschern in Rostock und Greifswald aber trotzdem meinen Dank und Respekt aussprechen. Beide Anträge zeigen für das Land interessante Forschungsperspektiven auf und sollten in anderer Form weiter verfolgt werden“, so Hesse.

Das Land hat die Universitäten in Greifswald und Rostock beim Bewerbungsverfahren im Nachfolgeprogramm der bundesweiten Exzellenzinitiative – der Exzellenzstrategie – im Jahr 2017 mit jeweils 100.000 Euro unterstützt. Die beiden Universitäten hatten sich in der Förderlinie „Exzellenzcluster“ beworben. Bundesweit stehen für diese Förderlinie jährlich rund 385 Mio. Euro zur Verfügung. Dem Auswahlgremium lagen insgesamt 195 Antragsskizzen vor, darunter auch jeweils eine aus Greifswald und Rostock.