Unternehmen auf Rügen investiert in innovative Kartonagen- und Verpackungsmittelproduktion für die Pharma- und Lebensmittelindustrie

Glawe: Moderne Betriebsstätte entsteht – zehn Arbeitsplätze werden geschaffen

Nr.305/17 - Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit  | 05.09.2017  | Europamv  | europa-mv.de

In Bergen auf Rügen (Landkreis Vorpommern-Rügen) errichtet das Unternehmen GAMPE. Druck und Medien eine neue Betriebsstätte. Investiert wird in den Umbau eines Betriebsgebäudes sowie die Anschaffung von Maschinen. „Das Unternehmen will mit der Herstellung von Lebensmittelverpackungen für die Lebensmittelindustrie, die Entwicklung von innovativem Verpackungsdesign und mit der Produktfotografie neue Geschäftsfelder erschließen. Zehn Arbeitsplätze, darunter Mediengestalter, Drucker und Mitarbeiter für die Produktion, werden vor Ort entstehen“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe am Dienstag.

 Unternehmen will sich spezialisieren

Für die Errichtung der Betriebsstätte wird im Gewerbegebiet Tilzow in Bergen ein bereits bestehendes Gebäude um- und ausgebaut. Darüber hinaus werden unter anderem eine Druckmaschine, eine Stanzmaschine sowie diverse technische Ausrüstungen für Gestaltung, Fotografie, Druck, Weiterverarbeitung und Veredelung angeschafft. Mit der Entwicklung und Herstellung von Verpackungen aller Art, Größe und Menge will sich das Unternehmen regional und überregional spezialisieren. Es wird neben dem Verpackungsaufbau und der gesamten Fertigung auch eine Werbeagentur mit hauseigenem Fotostudio geben. „Die Pharma- und die Lebensmittelindustrie sind sich stetig weiter entwickelnde Märkte. Innovative Verpackungsideen für Produkte sind gefragt. Mit der modernen Errichtung und den anstehenden Investitionen werden optimale Voraussetzungen für die Produktion vor Ort geschaffen“, so Glawe weiter.

 Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 290.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Gesamtkosten für das Vorhaben auf rund 1,78 Millionen Euro.