Luxusyachten kommen zukünftig aus Greifswald

Glawe: Neu errichtete Betriebsstätte verbessert Produktionsbedingungen vor Ort deutlich

Bild1: Die Michael Schmidt Yachtbau Werft entstand in den vergangenen Monaten im Greifswalder Stadtteil Ladebow. Fotos: Michael Schmidt Yachtbau GmbH/ F. Schöttke Details anzeigen
Bild1: Die Michael Schmidt Yachtbau Werft entstand in den vergangenen Monaten im Greifswalder Stadtteil Ladebow. Fotos: Michael Schmidt Yachtbau GmbH/ F. Schöttke
Bild1: Die Michael Schmidt Yachtbau Werft entstand in den vergangenen Monaten im Greifswalder Stadtteil Ladebow. Fotos: Michael Schmidt Yachtbau GmbH/ F. Schöttke
Bild1: Die Michael Schmidt Yachtbau Werft entstand in den vergangenen Monaten im Greifswalder Stadtteil Ladebow. Fotos: Michael Schmidt Yachtbau GmbH/ F. Schöttke
Nr.281/17 - Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit  | 18.08.2017  | Europamv  | europa-mv.de

Das Greifswalder Unternehmen Michael Schmidt Yachtbau GmbH hat in der Hansestadt eine Betriebsstätte zum Bau von Luxusyachten errichtet. Ab sofort sollen bereits vorliegende Auftragsarbeiten im neuen Werk im Greifswalder Stadtteil Ladebow gebaut werden. „Entscheidend für die Wahl des Standortes war der Zugang zum Wasser mit entsprechendem Tiefgang. Das stellt in Greifswald kein Problem dar. Zudem sind viele Zulieferer für Möbel oder Tischler- und Edelstahlarbeiten in unmittelbarer Umgebung, sodass sich weitere Synergieeffekte für die regionale Wirtschaft ergeben können. Mit der neu errichteten Betriebsstätte werden die Produktionsbedingungen deutlich verbessert“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

 

Vier bis sechs Leichtbauyachten können gleichzeitig in der neu errichteten Betriebsstätte gebaut werden – internationaler Markt im Fokus

Bisher verfügte der Schiffsbauer in Greifswald über einige Räumlichkeiten zur Entwicklung und zur Markterforschung. Die jetzt neu errichtete Betriebsstätte ist 50 Meter lang und 40 Meter breit und verfügt unter anderem über ein 800 Quadratmeter großes Lager, eine Lackierhalle sowie einen Maschinenpark mit Kunststoffbearbeitungsmaschinen und Hubwerkzeugen. Insgesamt beträgt die Fläche aller Baueinheiten mehr als 3.500 Quadratmeter. Am Standort ist es nun möglich, gleichzeitig vier bis sechs Leichtbauyachten zwischen 20 und 30 Metern Länge zu bauen.

Der Vertrieb der Yachten soll nach Unternehmensangaben eigenständig oder über Makler und Vermittler erfolgen. „Das Unternehmen hat den internationalen Markt für die Yachten im Fokus. So wird zukünftig ein in Mecklenburg-Vorpommern hergestelltes Produkt auf den Weltmeeren unterwegs sein“, so Glawe weiter.

 

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von 1.014.300 Euro. Insgesamt belaufen sich die Investitionen auf mehr als 3,5 Millionen Euro.

 

Informationen zum Wassertourismus in Mecklenburg-Vorpommern

Derzeit gibt es 1.400 Unternehmen mit rund 7.000 Beschäftigten in der Branche. Die Umsätze haben sich in den letzten zehn Jahren verdreifacht auf 474 Millionen Euro Bruttoumsatz. Insgesamt gibt es in Mecklenburg-Vorpommern derzeit 350 Wasserwanderrastplätze, Marinas und Sportboothäfen mit 14.000 Liegeplätzen an der Küste und 7.725 Liegeplätzen im Binnenland.

Anlagen

Bild2ms_shipyard.jpg (JPG, 1.27 MB)
Bild2: Schiffe der Michael Schmidt Yachtbau GmbH können in der eigenen Spritzkabine lackiert werden.

180817-1 Luxusyachten aus Greifswald.pdf (PDF, 0.06 MB)