FIM Friedland Industrial Minerals GmbH investiert in eigenen Standort

Glawe: Produktivität kann ausgebaut werden – 19 Arbeitsplätze werden gesichert, drei neue Arbeitsplätze entstehen vor Ort

Nr.278/17 - Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit  | 15.08.2017  | Europamv  | europa-mv.de

Die FIM Friedland Industrial Minerals GmbH baut ihren Standort in Friedland (Landkreis Mecklenburgische Seenplatte) weiter aus. Das Unternehmen fördert den in der Fachwelt bekannten Friedländer Ton und verarbeitet diesen Rohstoff zu spezialisierten Adsorbentien für technisch-industrielle Applikationen, aber auch für den Einsatz in der Landwirtschaft. Vor dem Abschluss stehen Investitionen in neue Maschinen für die Herstellung ultrafeiner Tonmineralprodukte. „FIM Friedland ist in diesem Bereich dann nicht mehr auf Fremdfertigung durch andere Anbieter angewiesen, sondern kann diese in Eigenregie herstellen. 19 Arbeitsplätze werden gesichert, drei neue Arbeitsplätze entstehen vor Ort“, sagte der Minister für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Harry Glawe.

 

Qualitatives Wachstum ermöglicht - Produktivität kann ausgebaut werden

FIM Friedland Industrial Minerals GmbH hat ihre Geschäftstätigkeit im Jahr 2004 aufgenommen. Investiert wird mit dem Vorhaben in Maschinen und Anlagen wie Radlader, eine Mahlanlage einschließlich Zubehör und Anschlüssen, Befüllautomat sowie in ein Warenwirtschaftssystem. „Das Unternehmen kann auf diese Weise qualitativ weiter wachsen, die Produktivität ausbauen und ist somit noch flexibler im Wettbewerb eingestellt“, so Glawe weiter.

Die vor Ort verarbeiteten Tonminerale werden unter anderem für die Bereiche Umwelt & Naturschutz (Bindemittel, Ölbinder, Schadstoffabsorption), mineralische Dichtung (Brunnenbaugranulat, Deponiebau, Teichbau) sowie Heim & Garten (beispielsweise zur Herstellung hochwertiger Kultursubstrate) eingesetzt. Der hergestellte Quellton ist unter anderem als Dichtungsbaustoff für Deiche oder bei der Sanierung der Museumsinsel in Berlin eingesetzt worden. Zunehmend wird das Tonmineral als natürliches Toxinbindemittel in der Tierernährung angewendet.

 

Unternehmen punktet mit familienfreundlichen Maßnahmen

Das Unternehmen setzt sich darüber hinaus auch für Maßnahmen hinsichtlich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf ein. Die FIM Friedland GmbH bietet die Möglichkeit des früheren Mutterschutzes sowie Fort- und Weiterbildung an. Darüber hinaus wird die Pflege Angehöriger befördert sowie Kinderbetreuungskosten übernommen. „Das sind wichtige Maßnahmen, um Fachkräfte im eigenen Unternehmen zu halten“, sagte Wirtschaftsminister Glawe abschließend.

 

Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort

Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe zur „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von rund 245.000 Euro. Insgesamt belaufen sich die Gesamtkosten für das Vorhaben auf rund 1,1 Millionen Euro.