Drese: Land unterstützt wichtige Arbeit der Produktionsschulen

Nr.142 - Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung  | 13.07.2017  | Europamv  | europa-mv.de

Ministerin Stefanie Drese hat als Schirmherrin des heutigen „Produktionsschultags in Mecklenburg-Vorpommern“ die Bedeutung der Produktionsschulen für junge Menschen mit verschiedenen persönlichen und sozialen Problemen hervorgehoben.

„Durch die enge Verzahnung von Arbeiten und Lernen werden Jugendlichen, die nur geringe Chancen auf dem regulären Ausbildungs- und Arbeitsmarkt haben, Perspektiven eröffnet“, sagte Drese in Schwerin. Derzeit werden in den fünf Produktionsschulen des Landes an acht Standorten 330 junge Menschen im Alter zwischen 15 und 25 Jahren unterstützt und gefördert. Sie haben hier die Möglichkeit, ihre Ausbildungs- und Berufsreife zu erwerben, und arbeiten in den verschiedenen Werkstätten, wie zum Beispiel in der Metallwerkstatt, in der Tischlerei, im Bauservice, in Kreativwerkstätten sowie in der Gärtnerei und in der Tierhaltung.

Drese: „Die Produktionsschulen sind ein Beweis dafür, dass es gelingen kann, Schulabbrecher und junge Menschen ohne Ausbildungsplatz und mit besonderem individuellem Hilfebedarf zu motivieren und auf eine berufliche Zukunft vorzubereiten. Das ist vor allem das Ergebnis einer vertrauensvollen und zuverlässigen pädagogischen Arbeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Produktionsschulen“, so die Ministerin.

Für diese Jugendlichen braucht es besondere pädagogische Konzepte, die den Zugang zur Ausbildung oder zur Beschäftigung ermöglichen. „Unser gemeinsames Ziel sollte es sein, die Produktionsschulen als ein Teil des Übergangssystems von der Schule in den Beruf bedarfsgerecht und zukunftsorientiert auszurichten und Ideen und Vorschläge zur gelingenden sozialen und beruflichen Integration weiterzuentwickeln“ so Drese. Die Ministerin warb gleichzeitig bei den Unternehmen im Land, Absolventen von Produktionsschulen eine Chance zu geben.

Drese sagte seitens der Landesregierung zu, die Produktionsschulen weiter zu fördern und jährlich Mittel aus dem Europäischen Sozialfonds in Höhe von zwei Millionen Euro zur Verfügung zu stellen.