Erfolgreiche Akquisegespräche in Istanbul und Bursa

Rudolph: Türkische Unternehmen am Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern so interessiert wie nie

Foto: IiMV. Neuansiedlung im Fokus: Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph im Gespräch mit Investoren in der Türkei. Details anzeigen
Foto: IiMV. Neuansiedlung im Fokus: Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph im Gespräch mit Investoren in der Türkei.
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Foto: IiMV. Neuansiedlung im Fokus: Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph im Gespräch mit Investoren in der Türkei.
Nr.151/17 - Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit  | 10.05.2017  | Europamv  | europa-mv.de

Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph hat in der Türkei gemeinsam mit der Landeswirtschaftsfördergesellschaft Invest in MV sowie heimischen Unternehmen für weitere Investitionen türkischer Unternehmen in Mecklenburg-Vorpommern geworben. „Türkische Unternehmen sind am Wirtschaftsstandort Mecklenburg-Vorpommern so interessiert wie nie. Es zeigt sich, dass es wichtig war und ist, am Ball zu bleiben. Durch kontinuierliche Gespräche ist gegenseitiges Vertrauen gewachsen. ´Made in Mecklenburg-Vorpommern´ bedeutet inzwischen auch am Bosporus ´Made in Germany´ plus verlässliche Ansiedlungs- und Wertschöpfungsbedingungen“, sagte der Staatssekretär im Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit Dr. Stefan Rudolph in Schwerin.

 

Konkrete türkische Ansiedlung in MV wird geprüft - Unternehmerbesuche aus der Türkei in MV werden vorbereitet

In Istanbul und Bursa fanden Investorenkonferenzen sowie Ansiedlungsgespräche statt. „Ein Unternehmen aus dem Bereich Produktion von Veterinärmedizinprodukten prüft derzeit aktiv Standorte im Raum Westmecklenburg. Dabei geht es um ein Investitionsvolumen von rund 13 Millionen Euro und ca. 20 Arbeitsplätzen in der Startphase. Interesse der türkischen Unternehmen kommt aus den verschiedensten wirtschaftlichen Bereichen. Einige Unternehmen denken über Standortverlagerungen in unser Bundesland oder Töchterunternehmen in Mecklenburg-Vorpommern nach“, so Rudolph weiter. Dabei handelt es sich um Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau, der Chemie, Möbelverarbeitung, Textilwirtschaft und Ernährung. „Wir haben als Ergebnis der Reise eine Menge Hausaufgaben im Gepäck. Jetzt bereiten wir die anstehenden Besuche türkischer Unternehmerinnen und Unternehmer bei uns im Land vor. Wir werden geeignete Grundstücke präsentieren, Behörden vorstellen und unseren Investitionsstandort erlebbar präsentieren. Am Ende könnten zahlreiche wertschöpfende Arbeitsplätze in Mecklenburg-Vorpommern entstehen“, so Staatssekretär Stefan Rudolph.

 

Investorenkonferenzen mit 60 Unternehmern

Bei den Investorenkonferenzen waren rund 60 türkische Unternehmerinnen und Unternehmer vor Ort. „Das Interesse an den Fakten zum Investitionsstandort Mecklenburg-Vorpommern war riesengroß. Das über Jahre gewachsene gegenseitige Vertrauen ist inzwischen belastbar und zahlt sich aus. Wir verstehen einander“, so Rudolph. Wertvolle Unterstützung vor Ort leisteten die Unternehmen FLAMMAEROTEC, die Dizayn Group & MIR-Holding (Deutsche Bogenn GmbH im MukranPort) sowie das Logistikunternehmen DB Schenker und das Beschichtungstechnologieunternehmen Aero Coating.

 

Erste Industrieansiedlung auf Rügen - Ergebnis von Türkeireise

Im vergangenen Jahr hat sich die Deutsche BOGENN GmbH mit einem Werk, das Kunststoffrohre und Verbindungselemente produziert und vertreibt, auf der Insel Rügen im MukranPort angesiedelt. „Der Ansiedlungserfolg ist auch ein Ergebnis der fortwährenden Investorenwerbung in der Türkei. 65 neue Industriearbeitsplätze sollen entstehen“, so Rudolph weiter. Die Deutsche BOGENN GmbH ist ein Tochterunternehmen der Dizayn Group, die zur MIR Technology Holding Co. Ltd. gehört.

 

Unterstützung vom Bund

Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph dankte abschließend auch dem Bundeswirtschaftsministerium für deren Unterstützung. Im Rahmen der Investorenwerbung und Förderung von Marktstrategien zur Standortsicherung kleiner und mittelständischer Unternehmen in den neuen Bundesländern wurden der Invest in MV durch das Bundeswirtschaftsministerium für das Standortmarketing in der Türkei rund 200.000 Euro zur Verfügung gestellt. „Bund und Land arbeiten sehr gut zusammen. Wir werden erneut Mitte Oktober diesen Jahres in der Türkei um Investoren werben“, erläuterte Wirtschaftsstaatssekretär Dr. Stefan Rudolph abschließend.

Organisiert wurde diese viertägige Delegationsreise (vom 03. bis 06. Mai 2017) durch die Landeswirtschaftsfördergesellschaft Invest in MV in Kooperation mit der Außenhandelskammer der Türkei. Die Veranstaltungen in Istanbul und Bursa wurden durch das Generalkonsulat der Bundesrepublik Deutschland unterstützt.