Girls’Day ist wichtiges Veranstaltungsformat, um Rollenbilder und Geschlechterklischees aufzubrechen

Nr.78 - Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung  | 27.04.2017  | Europamv  | europa-mv.de

Gleichstellungsministerin Stefanie Drese hat Mädchen und junge Frauen ermuntert, mutiger neue Wege bei der Berufswahl zu beschreiten. Bei der Auftaktveranstaltung zum Girls’Day 2017 sagte die Ministerin: „Viele Mädchen stellen nach solch einem Schnuppertag fest, dass ein Beruf im naturwissenschaftlich-technischen Bereich eine bisher nicht gekannte Alternative darstellen könnte.“

Der Girls’Day ist nach Ansicht Dreses als Anregung und Erweiterung des eigenen Horizonts ein enorm wichtiges Veranstaltungsformat. Sie freue sich, über die vielen Angebote von Unternehmen, Behörden und Institutionen und die Neugier vieler Mädchen. Drese: „So können die über lange Zeit gewachsenen Muster von Ausbildungs-, Studien- und Berufswahl aufgebrochen werden."

Zudem werde die Girls‘-Day- Koordinierungsstelle keineswegs nur rund um diesen einen Mädchen-Zukunftstag aktiv, sondern sei Netzwerkpartner vieler Projekte und Organisationen im Land, die sich im Bereich geschlechterdifferenzierter Berufsorientierung engagieren.

Ministerin Drese verwies in diesem Zusammenhang auf die seit über einem Jahr in Mecklenburg-Vorpommern bestehenden Girls‘-Day-Werkstätten. „Wir testen an mehreren Orten im Land, was es für Mädchen heißt, über das gesamte Schuljahr ihr Interesse und ihre Neugier auf Technik, Naturwissenschaft und Handwerk ausprobieren und vertiefen zu können. Es wird also geschaut, wie es wäre, wenn einmal in der Woche Girls` Day sei“, so Drese.

„Die Landesregierung, viele Unternehmen, die Gewerkschaften und weitere Akteure leisten ihren Beitrag für eine gelebte Gleichberechtigung, für freie Entfaltungschancen für Mädchen und Jungen, die Rollenklischees überwindet – und das nicht nur am Girls‘ Day“, sagte Ministerin Drese.